Tenable und SECUINFRA starten Zusammenarbeit: Welche Schwachstelle zählt für das SOC im Ernstfall?

Zusammenarbeit mit Tenable 2026

Wie verändert sich die Bewertung eines Sicherheitsalarms, wenn unser Team weiß, dass das betroffene System genau die Schwachstelle aufweist, auf die ein Angriff abzielt? Für unsere Analysten im Security Operations Center (SOC) kann diese Information den Ausschlag geben, welcher Meldung sie zuerst nachgehen. Hier setzt unsere Zusammenarbeit mit Tenable an. Als Mitglied des Tenable Assure™-Partnerprogramms bauen wir unser Vulnerability Management aus und verzahnen es enger mit unserer operativen Cyberabwehr. Davon profitieren zunächst unsere Kunden in Deutschland.

Welche Schwachstelle hat Vorrang?

Cloud-Dienste, hybride Infrastrukturen und vernetzte Systeme vergrößern die Angriffsfläche von Unternehmen. Für Security-Teams wird es damit anspruchsvoller zu entscheiden, welche Schwachstelle zuerst behoben werden sollte. Gleichzeitig steigt mit regulatorischen Anforderungen wie NIS2 und DORA der Anspruch, Risiken systematisch zu erfassen und Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen.

Mit Tenable gewinnen wir einen auf Exposure Management spezialisierten Partner. Gemeinsam wollen wir unsere Kunden dabei unterstützen, Schwachstellen in ihrer IT zu erkennen, sie im Zusammenhang mit weiteren Risiken auf ihrer Angriffsfläche zu bewerten und daraus konkrete Schutzmaßnahmen abzuleiten. So entsteht eine fundierte Grundlage für eine Entscheidung, die im Alltag oft unter Zeitdruck fällt: Wo setzen die verfügbaren Fachkräfte ihre Zeit am wirksamsten ein?

Mehr Kontext für die Angriffserkennung rund um die Uhr

Besonders wertvoll sind die zusätzlichen Informationen für unsere Managed Detection & Response Services (MDR). Seit 2010 sind wir auf die Erkennung, Analyse und Abwehr von Cyberangriffen spezialisiert. Unsere MDR-Teams analysieren an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr verdächtige Aktivitäten. Erkenntnisse aus dem Schwachstellenmanagement ergänzen dabei das Bild, das sich aus einem Alarm allein ergibt.

Registriert unser SOC und Cyber Defense and Response Center (CDRC) etwa einen möglichen Angriffsversuch auf einen Dienst, hilft die Information, ob die adressierte Schwachstelle in der Kundenumgebung vorliegt. Unsere Analysten können die Dringlichkeit der Untersuchung besser einschätzen und gezielter nach Spuren eines erfolgreichen Angriffs suchen. Für den Kunden hat derselbe Befund auch präventiven Wert. Er kann die betreffende Schwachstelle gezielt beheben und damit ein potenzielles Einfallstor schließen. Auf diese Weise verbinden wir die schnelle Erkennung laufender Angriffe mit der kontinuierlichen Reduzierung der Angriffsfläche.

Zur Partnerschaft gehört auch der direkte fachliche Austausch. Feste Ansprechpartner bei Tenable, technische Unterstützung und ein strukturierter Wissenstransfer helfen uns, unsere Expertise im Vulnerability Management weiter auszubauen. Dieses Wissen bringen wir dort ein, wo es für unsere Kunden zählt – beim Aufbau und im täglichen Betrieb ihrer Sicherheitsprozesse.

Mehr über die Zusammenarbeit mit Tenable und den Ausbau unseres Cyber-Defense-Portfolios erfahren Sie in unserer Pressemitteilung.

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Dorothea Olig • Autor

Senior Marketing Managerin

Dorothea Olig ist Senior Marketing Managerin bei SECUINFRA und verantwortlich für alle marketingrelevanten Themen, sowohl Onsite als auch Offsite.

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